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Achtsamkeit

Unsere Gedanken beschäftigen sich häufig mit der Vergangenheit oder der Zukunft sowie deren Bewertung. Jedoch kann man die Vergangenheit nicht verändern und die Zukunft nur bedingt beeinflussen. Wirklich beeinflussen können wir nur unsere Gedanken und unser Verhalten im aktuellen Moment. Achtsamkeit bedeutet, die eigene Aufmerksamkeit bewusst und wertungsfrei auf das, was ist, zu lenken – auf die aktuelle Situation, die Umgebung, die aktuelle Tätigkeit und unsere Gedanken – und einfach nur beobachten was ist, ohne dessen Bewertung. Ohne Grübeleien über die Zukunft oder die Vergangenheit. Dadurch entsteht ein persönlicher Freiraum: der Zeitraum zwischen Reiz und Reaktion. In diesem Zeitraum können wir uns entscheiden, ob wir auf das, was ist, weiterhin mit gewohnten Verhaltens- und Denkmustern reagieren (Stress, Ärger, Zukunftsängste..) oder ob wir etwas anderes tun (Akzeptanz, ganz im Hier und Jetzt sein).

Wenn es uns gelingt, destruktive Verhaltensmuster aufzudecken, zu hinterfragen, und durch konstruktive zu ersetzen, wird das Leben deutlich leichter und wir kommen (wieder) in guten Kontakt mit uns selbst und unseren Bedürfnissen. Das stärkt unsere Resilienz, reduziert Stress und Ängste und fördert so unsere psychisch-seelische Gesundheit. Insofern ist Achtsamkeit aktive Selbstfürsorge. Aus diesem Grund haben Achtsamkeit und das Gewahrsein im Moment in der alltäglichen Arbeit mit meinen Klienten einen hohen Stellenwert.

Im Rahmen der Workshop-Reihe  Entspannung und Entschleunigung stelle ich Ihnen gerne einige alltagstaugliche Achtsamkeitsmethoden vor.

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