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Angst, Panik und Zwang

Angst, Furcht und manchmal auch Panik gehören zu unserer aller Leben. Als biologische Funktion sollen sie unser Überleben in akuten, gefährlichen oder unbekannten Situation sichern und uns vor möglichen zukünftigen Bedrohungen warnen. Wenn diese Gefühle sich jedoch verselbstständigen und ohne konkreten Anlass auftreten, schränken sie die persönliche Freiheit und den Aktionsradius zunehmend ein. Dies gilt analog, wenn Rituale zur Selbstberuhigung und Minderung von Ängsten zur Last werden. 

Dies alles führt in der Regel auch zu einer auch gedanklich zunehmend intensiven Beschäftigung mit vorhandenen Ängsten und Befürchtungen. Oft genug kommen dadurch neue Ängste dazu. Mit der Zeit wird der Ausstieg aus diesem Gedankenkarussell immer schwieriger, das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl immer kleiner. Begleitend steigt der Stresslevel des Körpers. Denn nicht nur angstbesetzte Situationen selbst, sondern bereits die gedankliche Beschäftigung mit diesen erzeugt Stress, denn Ängste und Stress  verursachen im Körper identische biochemische Reaktionen, welche ihrerseits nicht nur vorhandene Ängste steigern, sondern auch Panikattacken, psychosomatische Beschwerden und depressive Verstimmungen auslösen können.

Daher ist es wichtig, frühzeitig neue Wege zur Überwindung von Ängsten, Panikattacken, Zwangsgedanken und Zwangshandlungen zu beschreiten, damit diese nicht irgendwann die Hauptrolle in Ihrem Leben übernehmen.

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