Chronischer Stress

… hat im Gegensatz zu kurzfristigem Stress gravierende negative Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele und wird daher auch als Distress („schlechter Stress“) bezeichnet. Im Distress befindet sich befindet sich der Körper in einem permanenten Alarmzustand mit teilweise weitreichenden Folgen:

So treibt zum Beispiel der dauerhaft hohe Blutspiegel der Stesshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol das Herz ebenso dauerhaft zu Höchstleistungen an. Daraus können Herzrhytmusstörungen entstehen, innere Unruhe, eine verstärkte Neigung zum Schwitzen oder psychosomatische Beschwerden wie unerklärliche Rückenschmerzen oder Magen-/Darm-Beschwerden. Das Immunsystem wird geschwächt, die Infektionsanfälligkeit steigt. Auch Arteriosklerose wird durch das Zusammenwirken verschiedener weiterer Faktoren gefördert. In der Folge steigt das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Ebenso wird der Gehirnstoffwechsel beeinflusst. Die Folgen reichen von einer reduzierten Denk- und Gedächtnisleistung über Schlafstörungen und Verhaltensänderungen bis hin zu Panikattacken, Ängsten, Depressionen und natürlich einem Burnout.

Dies alles geschieht nicht von heute auf morgen, denn diese Prozesse sind schleichend und werden von Betroffenen daher oft erst spät bemerkt, häufig genug erst nach entsprechenden Hinweisen aus dem persönlichen Umfeld. Was auch immer der Auslöser ist – wenn Sie im Dauerstress sind, haben Sie durchaus Möglichkeiten, selbst etwas daran zu ändern. Nachfolgend einige Beispiele: 

Ihre Handlungsmöglichkeiten bei chronischem Stress:
Kurzfristig:
  • Ziehen Sie Grenzen, sagen Sie „Nein“ zur Überforderung durch andere und auch durch Sie selbst.
  • Nehmen Sie sich täglich zumindest eine Auszeit, von Ihren Aufgaben, Ihrem Handy, PC oder Fernseher
  • Bewegen Sie sich, denn körperliche Bewegung, insbesondere an der frischen Luft, unterstützt den Abbau von Stresshormonen. Setzen Sie sich hierbei bitte nicht unter Leistungsdruck, sondern tun Sie das, was Ihnen Spaß macht. Ein Spaziergang reicht völlig aus. Und wer weiß, vielleicht wird ja eine abendliche Runde zum Abschalten vor dem Zubettgehen bald zur lieben Gewohnheit?
  • Achten Sie verstärkt auf eine gute Versorgung mit Nährstoffen durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Mahlzeiten, denn Stress ist ein massiver Nährstoffräuber
Mittel- bis langfristig:
  • Reflektieren Sie Ihre innere Bewertung Ihrer Stressoren sowie Ihre Verhaltensmuster im Stress für eine echte Chance auf dauerhafte Veränderung in Ihrem Leben
  • Suchen Sie sich oder reaktivieren Sie ein Hobby bei dem Sie sich entspannen können. Und / oder lernen Sie ein Entspannungsverfahren, welches Sie anspricht und das Sie daher ohne inneren Widerstand dauerhaft anwenden und in kritischen Situationen nutzen können
  • Pflegen sie soziale Kontakte, die Ihnen gut tun

Das Ziel dieser Maßnahmen ist nicht, dass Sie ein anderer Mensch werden, sondern der Erhalt Ihrer Gesundheit und Arbeitsfähigkeit durch einen veränderten Umgang mit Ihren Rahmenbedingungen, Ihren Belastungen, und vor allem mit Ihnen selbst. Gerade im Dauerstress, wenn Zeit ohnehin ein knappes Gut ist, kann es schwierig sein, diese Themen zusätzlich und eigenständig anzugehen. Ich unterstütze Sie gerne. Als neutrales Gegenüber, das Ihnen keine Ratschläge gibt, sondern Ihnen neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet. In den Bereichen und in dem Umfang, den Sie sich wünschen. Wie kann ich Sie unterstützen? Rufen Sie mich einfach an unter 02292 / 92 81 775 oder schreiben mir eineMail. Ich freue mich, Sie kennenzulernen.

 

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