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Glaubenssätze, Prägungen und Antreiber

Glaubenssätze und Prägungen repräsentieren unsere Erfahrungen und Meinungen über uns selbst und andere und können sowohl positiver als auch negativer Art sein. Glaubenssätze über andere sind uns in der Regel eher bewusst, eher pauschal und können vergleichsweise leicht durch gegenteilige Erfahrungen relativiert werden. Anders ist es mit den Gedanken über uns selbst. Diese sind uns größtenteils nicht bewusst, meist negativ und beginnen oft mit „Ich bin nicht..(gut genug)“ /  „Ich kann nicht…“ / „Ich muss…“, und selten mit „Ich bin …(gut)“ / „Ich kann…“ / „Ich darf…“.

Unsere frühesten Glaubenssätze und Prägungen entstehen durch Zuschreibungen; also wenn uns jemand sagt, wer wir sind: „Nervensäge“ oder wie wir uns verhalten sollen, damit unser Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit und Zuneigung erfüllt wird: „Wenn Du… habe ich dich nicht lieb“, sowie durch Beobachtung des Verhaltens unserer Rollenvorbilder, meist der Eltern oder anderer Mitglieder des engsten Familienkreises. Ab dem Kindergartenalter, wenn wir zunehmend selbstständig durchs Leben gehen, wird unser persönlicher Erfahrungshorizont und auch der Einfluß der Umwelt größer und wir können beispielsweise zu der Überzeugung gelangen, dass wir „keine Mathe können“, „Zu dick oder unsportlich sind“ (oder beides) oder ausgelacht werden, wenn wir eine eigene Meinung äußern und daher lieber für den Rest unseres Lebens den Mund halten. Vielleicht machen wir die Erfahrung, dass wir nur gemocht werden, wenn wir etwas „richtig“ machen oder „leisten“ und lassen uns deshalb zeitlebens vom Wunsch nach Anerkennung und Perfektion antreiben. Später im Leben kann vielleicht der Glaubenssatz entstehen, dass wir „immer an die/den Falsche(n)“ geraten oder „einfach nicht gut Auto fahren können“.

Gleichgültig wann und aus welchem Anlass sie entstanden sind – verinnerlichte Antreiber, negative Glaubenssätze und Prägungen sind Saboteure. Sie beeinflussen unser Denken, Fühlen, Verhalten, können uns immer wiederkehrende Probleme bereiten, in ein Burnout treiben und beeinträchtigen letzten Endes unseren Selbstwert und die freie Entfaltung unserer Persönlichkeit.

Wenn Sie in einem bestimmten Lebensbereich immer wieder die gleichen negativen Erfahrungen machen, immer wieder in die gleichen Konflikte geraten, sich selbst nicht als wertvoll empfinden, sich Dinge nicht zutrauen oder Sie sich von unerwünschten Denk- und Verhaltensmustern verabschieden möchten, unterstütze ich Sie gerne darin, Ihren hinderlichen Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen und diese gegebenenfalls durch passendere zu ersetzen.

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