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Selbstfürsorge

Selbstfürsorge bedeutet, Verantwortung für das eigene Wohlbefinden auf allen Ebenen zu übernehmen. Dies beinhaltet nicht nur, den eigenen Körper gut zu behandeln, sondern auch, sich vor Belastungen und (Selbst-)Ausbeutung zu schützen. Die Voraussetzung hierfür ist, sich selbst wertzuschätzen und die eigenen Bedürfnisse als ebenso wichtig zu erachten wie die anderer. Tun wir das nicht, melden sich unterdrückte Bedürfnisse gerne durch die Hintertür in Form von Unzufriedenheit und Gereiztheit, tiefsitzendem Groll, Suchtverhalten, depressiven Phasen, Ängsten oder Panikattacken bis hin zu körperlichen Symptomen mit dem Risiko, irgendwann ausbrennen.

Die Voraussetzung für angemessene Selbstfürsorge ist, uns selbst und unsere Bedürfnisse wertzuschätzen. Dann sind wir in der Lage, anderen und ganz besonders uns selbst respektvoll und freundlich Grenzen zu setzen und diese einzuhalten. Was aber, wenn wir bereits von Kindheit an gelernt haben, genau dies nicht zu tun? Wenn uns gesagt wurde, dass wir uns nicht so wichtig nehmen sollen und wir unsere eigenen Bedürfnisse für das Wohl anderer zurückzustellen haben? Wenn uns vermittelt wurde, dass Harmonie über alles geht und Meinungsverschiedenheiten mit Liebesentzug gleichzusetzen sind? Vielleicht haben wir Zuneigung auch nur erhalten, wenn wir uns den Vorstellungen anderer, wie wir zu sein haben, angepasst oder etwas besonderes geleistet haben.

Sich als Erwachsener von diesen Prägungen zu befreien, ist nicht immer einfach, wenn man sein Leben lang danach gehandelt und die eigenen Bedürfnisse und Emotionen unterdrückt hat. Zumal auch im beruflichen Umfeld häufig Anpassung in Form von ständiger Verfügbarkeit, hoher Leistungsbereitschaft, Perfektion  und Überstunden gefordert wird. Um unter diesen Anforderungen nicht irgendwann zusammenzubrechen, ist es wichtig, sich auf verschiedenen Ebenen um sich selbst zu kümmern:

  • Auf der körperlichen Ebene, in dem wir uns regelmäßig und gesund ernähren, uns mit Spass bewegen ohne uns zu überfordern und das Ruhebedürfnis des Körpers beachten.
  • Auf der kognitiven Ebene ist es wichtig, die eigenen Gedanken, Meinungen, Werte und Glaubenssätze zu reflektieren und offen zu sein für neue Impulse und Sichtweisen.
  • Auf der psychisch-seelischen Ebene ist es elementar, sich selbst anzunehmen und Selbstmitgefühl zu entwickeln. Aber auch, sich regelmäßige Auszeiten zu gönnen um Zeit mit der Familie und wohlgesonnenen Menschen zu verbringen sowie sich Zeit für sich selbst zu nehmen um Hobbies zu pflegen oder einfach mal nichts zu tun und zu entspannen.
Wenn wir in gutem Kontakt mit uns selbst sind, sind wir imstande, uns vor Überforderung und Unzufriedenheit zu schützen, im dem wir ohne Angst vor Ablehnung  immer wieder neu und flexibel entscheiden, in wie weit wir uns auf (vermeintliche) Erwartungen jeglicher Art einlassen möchten oder eben nicht. Denn Zuneigung und Wertschätzung sollte niemals an Bedingungen geknüpft sein. Und wir sind auch in der Lage, klar zwischen müssen und wollen zu unterscheiden.
Wenn Sie gerne souveräner im Umgang mit bestimmten Situationen oder anderen Menschen wären, im guten Dialog mit sich selbst sein und mehr Leichtigkeit und innere Unabhängigkeit in Ihr Leben einladen möchten, sollten wir uns kennenlernen und gemeinsam Ihren Weg dorthin suchen. Kontaktieren mich gerne telefonisch unter 02292-92 81 775 oder schreiben mir eine Mail.
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